Coronakrise

Hilfsangebote für Unternehmen

Für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen sind, stellen wir hier aktuelle Handlungshinweise oder Informationen zusammen.

Schnelle Hilfen

  • NOVEMBERHILFE: Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird, in Form einer einmaligen Kostenpauschale.
    1. Gesamtvolumen: Die außerordentliche Wirtschaftshilfe wird ein Finanzvolumen von voraussichtlich ca. 10 Milliarden € haben.
    2. Antragsberechtigung: Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen nach folgender Maßgabe:
    -Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.
    -Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.
    -Verbundene Unternehmen: – also Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten – sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80% des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden bis zu 75% des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Dies betrifft etwa eine Holdinggesellschaft, die sowohl Restaurants (geschlossen) und Einzelhandelsunternehmen (weiter geöffnet) hält – hier wird die Nothilfe gezahlt, wenn die Restaurants zu mehr als 80% des Umsatzes der Holdinggesellschaft beitragen.
    3. Welche Förderung gibt es? Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. € , soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt (Kleinbeihilfenregelung der EU). Zuschüsse über 1 Millionen € bedürfen für die Novemberhilfe noch der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission. Die Bundesregierung ist derzeit in intensiven Gesprächen mit der Europäischen Kommission, um eine solche Genehmigung für höhere Zuschüsse zu erreichen.
    Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.
    4. Anrechnung erhaltener Leistungen: Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.
    5. Anrechnung von erzielten Umsätzen im Monat November: Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25% des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100% des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.
    Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außerhausverkauf anbieten. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75% der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, also die im Restaurant verzehrten Speisen. Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs – für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt – herausgerechnet. Im Gegenzug werden diese Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen. Beispiel: Eine Pizzeria hatte im November 2019 8.000 € Umsatz durch Verzehr im Restaurant und 2.000 € durch Außerhausverkauf. Sie erhält daher 6.000 € Novemberhilfe (75% von 8.000 €), d. h. zunächst etwas weniger als andere Branchen (75% des Vergleichsumsatzes). Dafür kann die Pizzeria im November 2020 deutlich mehr als die allgemein zulässigen 2.500 € (25% von 10.000 €) an Umsatz mit Lieferdiensten erzielen, ohne dass eine Kürzung der Förderung erfolgt.
    6. Antragstellung: Antragsberechtigung, wenn mehr als 80% des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden 75% des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Die Anträge können in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Die Auszahlung soll über die Überbrückungshilfe-Plattform durch die Länder erfolgen. Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 € Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.

  • Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen: 
    Was?: Zuschuss für vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten (Betriebskosten)
    Wer?: z. B. kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft am Markt tätig sind
    Wie?:
     digitale, zweistufige Antragstellung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.
    • Phase 1: für Juni-August 2020,  Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe konnten bis zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen. Es können nur noch Änderungsanträge bis 30. November 2020 gestellt werden.
    • Phase 2: Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020. Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Registrierung und Antragstellung geht es hier.
    • Eine dritte Phase ist in Erarbeitung.
  • Landesprogramm "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT": Darlehensprogramm für kleine und Kleinstunternehmen. 
    Was?:
    Darlehen von 10.000 -150.000 € mit zehn Jahren Laufzeit, zwei Jahre zins- und tilgungsfrei
    Wer?: Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern
    Wie?: Darlehensantrag bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt mit Unterlagen zum wirtschaftlichen Status (letzte Jahresabschlüsse) und Liquiditätsplan. Vereinfachtes Verfahren: ohne Sicherheitsstellungen der Unternehmen, ohne Beteiligung der Hausbank, ohne Stellungnahme der Hausbank, ohne Businessplan. Anträge können noch bis Ende November online eingereicht werden.
  • Landesprogramm "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT": Kleinbeihilfen und Darlehensprogramm für Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern
    Was?:
    Kleinbeihilfen von bis zu 800.000 € mit zehn Jahren Laufzeit, zwei Jahre zins- und tilgungsfrei, Zinssatz 1,69% / Darlehen von bis zu 5 Mio. € mit sechs Jahren Laufzeit, sechs Monate zins- und tilgungsfrei, gestaffelter Zinssatz zwischen 0,69 und 1,75%, 
    Wer?: Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern, auch Neugründungen oder Start-ups, sofern sie schon vor der Corona-Krise in Sachsen-Anhalt tätig waren. Gegebenenfalls auch Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, wenn sie eine signifikante Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt betreiben.
    Wie?: Antrag bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt Vereinfachtes Verfahren: ohne Stellungnahme der Hausbank, bei Kleinbeihilfen unter 250.000 € auch ohne Sicherheiten
    ACHTUNG! Für dieses Programm war eine Antragstellung nur bis zum 16. Oktober 2020 möglich.
  • Steuererleichterungen für Unternehmen in Sachsen-Anhalt:
    Was?: Vereinfachter Antrag auf Zinslose Stundung / Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen / Vollstreckungsaufschub beim zuständigen Finanzamt.  Informationen zu Steuererleichterungen Außerdem: Erstattung von Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen auf Antrag beim zuständigen Finanzamt möglich Informationen zur Erstattung von Sondervorauszahlungen
  • Info des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz: Insolvenzantragspflicht für die von der Coronakrise betroffenen Unternehmen bis zum 30.09.2020 ausgesetzt.
    Die Verlängerung bis zum 31.12.2020 soll für Unternehmen gelten, die infolge der COVID-19-Pandemie überschuldet sind, ohne zahlungsunfähig zu sein. Informationen zu Verlängerung finden Sie hier.
  • Als schnelle Liquiditätshilfe: Anträge auf Stundung von Beiträgen oder Steuern von zunächst sechs Monaten z. B. an die Rentenversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung, Berufsgenossenschaft, ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice und Finanzamt. Einen Muster-Stundungsantrag finden Sie am Ende dieser Seite im Downloadbereich.
  • Als schnelle Liquiditätshilfe: Antrag zur Stundung des fälligen Kapitaldienstes bei den zuständigen Banken. Die Entscheidung, ob bestehende Kredite gestundet werden können, obliegt dem Kreditgeber.
  • Bei angeordneter Betriebsschließung oder Quarantäne: Antrag auf Erstattung laufender Betriebskosten beim Gesundheitsamt (Antragstellung innerhalb von drei Monaten!)

Liquiditätshilfen/Darlehen

  • Zur Deckung eines kurzfristigen Liquiditätsbedarfs: KFW Schnellkredit mit Absicherung von 100% durch Garantie des Bundes.
    Was?:
    Schnellkredit zur Deckung laufender Kosten oder für Investitionen in Höhe von bis zu drei Monatsumsätzen des Jahres 2019 (Unternehmen bis 50 Mitarbeiter: maximal 500.00 € - Unternehmen größer 50 Mitarbeiter: max. 800.000 €) mit einer Haftungsfreistellung der Hausbank in Höhe von 100% durch Bundesgarantie -> mit dem Ziel schneller Kreditbewilligungen durch den Wegfall weitere Kreditrisikoprüfungen durch die Hausbank oder KFW.
    Wer?: Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit 01.01.2019 am Markt aktiv waren und zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren.
    Wie?: Antragstellung bei der Hausbank, aber zuerst: Formulare zur Antragstellung auf den Seiten der KFW ausfüllen. Außerdem bietet die KFW weitere Informationen zu aktuellen KFW-Kreditprogrammen.
  • Falls über Banken und Sparkassen keine Finanzierung möglich ist: Beantragung finanzieller Hilfe bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen über die Hotline der Investitionsbank 0800 56 007 57 sowie unter https://www.ib-sachsen-anhalt.de/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen.
  • Bei der Suche nach anderen Finanzierungspartnern: Online-Beantragung finanzieller Unterstützung über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken unter https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/. Die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt leitet nach Prüfung die Finanzierungsanfrage an Finanzierungspartner weiter.
  • Zur schnellen Finanzierungssicherung: Antrag auf Expressbürgschaft bei der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH. Ziel: Absicherung von Krediten innerhalb von drei Bankarbeitstagen zu 80% (maximal 250.000 €). Basis der Bonitätsprüfung: wirtschaftliche Zahlen per 31. Dezember 2019. Zusätzlich: kostenfreie, unbürokratische Änderungsanträge zum Beispiel bei Tilgungsaussetzungen und/oder Stundungen. Gültigkeit der Sonderkonditionen: bis 31. Dezember 2020. Kontakttelefon Bürgschaftsbank: 0391 737520

Verdienstausfall/Kurzarbeitergeld/Ausbildungshilfe

  • Bei Umsatzausfällen: Antrag auf Kurzarbeitergeld für Beschäftigte Meldung der Kurzarbeit und Antragstellung bei der zuständigen Agentur für Arbeit. https://arbeitsgentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus, Hotline der Arbeitsagentur für Unternehmen: 0800 4555520
  • Bei angeordneter Quarantäne/Tätigkeitsverbot: Antrag auf Erstattung von Arbeitsentgelten/Verdienstausfall nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) 
    Wer?: Unternehmen (für maximal die ersten sechs Wochen nach Anordnung der Quarantäne), Betroffene (ab der siebenten Woche nach Anordnung -> Auszahlung entspricht dem üblichen Krankengeld) siehe Merkblatt.
    Wie?: Antrag an das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
  • Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind: Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"
    Was?: Ausbildungsprämien für den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen; Zuschüsse zum Arbeitsentgelt, wenn Kurzarbeit vermieden wird oder Übernahmeprämien, wenn Unternehmen Auszubildende übernehmen
    Wie?: Antrag bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit

Sonstige Hinweise, Handlungsempfehlungen und Informationen

  • Bundeseinheitlich und branchenübergreifend: Arbeitsschutzstandards und Hygieneregeln während der Corona-Krise. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards sollen in allen Unternehmen zusätzlich zu den betrieblichen und branchentypischen Arbeitsschutzstandards angewandt werden.
  • Hilfen aus dem Sozialschutzpaket: Vereinfachte Anspruchsvoraussetzungen für die Grundsicherung.
    Wer?: Selbständige, mit Einkommenseinbußen aufgrund der Corona-Krise, VOR ANTRAGSTELLUNG: ANRUF BEIM ZUSTÄNDIGEN JOBCENTER DER KomBA-ABI 03493 5168 100 (Bitterfeld-Wolfen), 03496 511 100 (Köthen), 03923 6135 100 (Zerbst).
    Was?: für Antragseingänge bis zum 31.12.2020: Aussetzung der Vermögensprüfung, Anerkennung der tatsächlichen Unterkunftskosten für die ersten sechs Monate des Antragszeitraums
    Wie?: Antragstellung bei der KomBA-ABI und Sonderhotline für Selbständige: 0800 455523
  • Zum Nachweis erlittener Nachteile: Unternehmen sollten ihre Belastung beziffern! 
    Wie?: präzise Dokumentation z. B. von Tagen mit Umsatzausfall, wegfallende Stunden von Mitarbeitern, Absagen, Stornierungen,  ausgefallene wie zusätzliche Rechnungen oder ähnliches  - aber auch Anträge auf Stundungen von Steuern oder anderen Zahlungsverpflichtungen. Eine solche Aufstellung könnte im Hinblick auf mögliche Entschädigungen oder andere staatliche Hilfeleistungen wichtig werden.
  • Bei Schul- bzw. Kitaschließung: Unterstützung von Eltern bei Verdienstausfall nach §56 Infektionsschutzgesetz.
    Wer?: Eltern von Kindern bis 12 Jahre die wegen der angeordneten Schul- und Kitaschließungen zu Hause bleiben müssen, weil sie keine andere zumutbare Betreuung finden (Großeltern ausgeschlossen!) und dadurch Einkommensverlust erleiden. Ausgenommen: Empfänger von Kurzarbeitergeld oder Personen, die eine andere Möglichkeit haben der Arbeit fern zu bleiben (z. B. Überstundenabbau).
    Was?: 67% des Nettoeinkommens, aber maximal 2.016 € im Monat für eine Dauer von höchstens zehn Wochen, je Elternteil bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende.
    Wie?:  Antragstellung des Arbeitgebers für den Zeitraum ab 30.03.2020. Informationen dazu beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.
  • In Unternehmen mit Gema-Lizenzverträgen: Gema-Vergütung für die Dauer der behördlich angeordneten Geschäftsschließung Beschluss der Gema: Alle Monats-, Quartals-, Jahresverträge der Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen (Rückwirkend ab 16.03.2020).
    Wie?: Automatische Rücküberweisung durch die Gema nach Aufhebung der Geschäftsschließung

Viele der vorgestellten Hilfen greifen bei einem Liquiditätsengpass. Daher hier eine Definition zum Liquiditätsengpass (Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona): Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private und sonstige (= auch betriebliche) liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.

Weitere Informationsquellen

IHK Halle-Dessau unter:  https://www.halle.ihk.de/mini-startseiten/informationen-zum-coronavirus

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung unter:  https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/ und Telefon-Hotline für Unternehmen 0391 5674 750 (werktags 8:30 - 16:00 Uhr)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html und Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: 030 18615 1515 (Mo.-Fr. 9:00 - 17:00 Uhr)

Die Entwicklungs-und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld mbh - EWG -  ist auch während der Corona-Krise für Sie da! Sprechen Sie uns an!